RT journal article T1 Der Begriff “Nachhaltiger Tourismus” im sozialen, ökonomischen, ökologischen und linguistischen Bereich. T2 The concept of "sustainable tourism" in the social, economic, environmentaland linguistic spheres. A1 Gallego Gallardo, Isabel A2 Filología Francesa e Inglesa K1 Ecolingüística K1 Sostenibilidad K1 didáctica ecolingüística K1 alemán como lengua extranjera K1 ecodidáctica K1 turismo AB Tourismus wird als Reise in einen anderen, mehr oder weniger fremden Ort definiert, die mehr als 24 Stunden andauert, jedoch zeitlich begrenzt ist, und wieder an den Ausgangsort zurückführt. Eine Reise kann aus geschäftlichen, gesundheitlichen oder Studienzwecken unternommen werden. Reisen werden von Menschen aus allen Gesellschaftsgruppen unternommen. Sie finden in größerem bis massenhaftem Ausmaß, mittels bestimmter Dienstleistungen statt. Der Tourismussektor ist durch ein schier grenzenloses Wachstum gekennzeichnet und stellt inzwischen einen der weltweit bedeutendsten Wirtschaftsfaktoren dar. Alljährlich finden Wanderbewegungen von Millionen von Menschen statt, die fast alle Länder der Welt erreichen. An dieser Stelle soll auf das Phänomen des Massentourismus hingewiesen werden, das im weiteren Verlauf des Artikels noch einmal aufgegriffen wird. Der internationale Tourismus stellt weltweit 8,3% aller direkten und indirekten Arbeitsplätze und erwirtschaftet rund 11% des globalen BIP (vgl. Hopfinger 2007: 724). Im Jahr 2000 reisten weltweit insgesamt 698,3 Millionen Menschen in andere Länder. In den kommenden Jahren ist mit einem weiteren Anstieg der Anzahl der Reisenden (Prognose für das Jahr 2020: 1,65 Mrd.) und den dafür aufgebrachten Kosten zu rechnen.Tourismus, Fremdenverkehr und Reisen sind im Laufe der Zeit zu einem festen Bestandteil des Lebensstils und der Lebensbedingungen in den Industrienationen geworden. Der Stellenwert des Tourismus und der damit verbundenen Freizeit hat in der heutigen Gesellschaft stark zugenommen. Es werden beträchtliche Summen „für die schönste Zeit des Jahres“ (Hopfinger 2007: 728) ausgegeben. Dies ist u.a. durch steigendes Einkommen, zunehmende Freizeit, abnehmende Arbeitszeit und bessere Fremdsprachenkenntnisse möglich geworden. Wobei zu beachten ist, wie lange sich dieser Trend, in nun mehr kritischen Zeiten, fortsetzen kann. PB Editorial Narodnoe obrazovanie SN 2305-8129 YR 2021 FD 2021 LK http://hdl.handle.net/10498/38522 UL http://hdl.handle.net/10498/38522 LA deu DS Repositorio Institucional de la Universidad de Cádiz RD 07-nov-2026